Mein zweites Modell für die Scalemodel Trophy ist ein Sd.Kfz. 9 Famo von Revell im Massstab 1/72. Für den Famo habe ich zusätzlich noch ein Aetzteilsatz von Eduard und den Artillerie Aufbau von CMK. Ob ich den Artillerie-Aufbau verwende weiss ich noch nicht. Bis jetzt konnte ich nur ein Bild eines Erprobungsfahrzeugs finden. Die meisten Mörserabteilungen haben den normalen Aufbau verwendet. 

Der Famo bekommt als Anhängerlast noch einen 21cm Mörser 18 von Revell.

 

Etwas zum Original

Das Sd. Kfz. 9 - schwerer Zugkraftwagen 18 t ist eine der bekanntesten, deutschen Zugmaschinen des 2. Weltkriegs. Die endgültige Ausführung wurde von 1939-44 mit einer Stückzahl von ca. 2.500 Einheiten bei den Fahrzeug- und Motorenwerken (FAMO) in Breslau gebaut. Es wurde zur Bergung von Panzern und zum Transport von schwerer Artillerie und sperrigen Gütern aller Art eingesetzt. Der 12-Zylinder Motor von Maybach leistete 250 PS und machte das 8,30 m große Ungetüm zur stärksten Zugmaschine der Wehrmacht.
[Quelle:www.revell.de]

Ab 1939 wurde bei der Wehrmacht in Deutschland der von Krupp entwickelte 21 cm Mörser 18 eingesetzt. Dieser löste das veraltete Vorgängermodell ab. Es entwickelte sich zu einem Hauptgeschütz der schweren deutschen Heeresartillerie. Es wurde an nahezu allen Kriegsschauplätzen von der Wehrmacht im WK II eingesetzt. Durch die hohe Reichweite und der starken Geschosswirkung war der Mörser sehr effektiv. Zumeist wurde der 21 cm Mörser 18 zweilastig transportiert. Aus Zeitgründen wurde auch ein einlastiger Transport mit einem SdKfz. 9 FAMO durchgeführt.
[Quelle:/www.ipmsdeutschland.de] 

Der Bau

Die verwendeten Bausätze: lightbox[mod1]Die verwendeten Bausätze: Alle Teile für den Bau:: lightbox[mod1]Alle Teile für den Bau::

Begonnen habe ich mit dem 21cm Mörser 18 da der Bausatz weniger Teile aufweist und ich für die Aufwertung kein Zubehör wie Ätzteile verwende.

 Lackierung: lightbox[mod1] Lackierung: : lightbox[mod1]: : lightbox[mod1]:

Die ersten Teile sind verbaut. Revell hat einen sehr guten Bausatz hergestellt. Alle Teile sind fein wiedergegeben.

 

 Probezusammenbau lightbox[mod1] Probezusammenbau Auf der Drehbank entstehen neue Profile lightbox[mod1]Auf der Drehbank entstehen neue Profile Das Ergebnis lightbox[mod1]Das Ergebnis

Die wesentlichen Bauteile sind zusammen. Revell hat hier saubere Arbeit geleistet. Das einzige was nicht so gefällt sind die Trittbleche. Hier wären Aetzteile sicher besser aber es gibt keinen Hersteller der einen Aezteilsatz zu diesem Bausatz anbietet.
Bei den Rädern habe ich mich dazu entschlossen die Profile der Reifen neu zu gestalten. Nicht das Revell nicht eine gute Vorlage geliefert hat sondern weil ich nach dem Verschleifen nicht mehr viel vom Profil gesehen habe.

Alle Teile sind verbaut, gereinigt und bereit für die Lackierung. Die Einzelenen Baugruppen platziere ich für die weitere Bemalung auf Gussästen damit ich möglichst nichts mehr anfassen muss.

Alle Komponenten fertig zum lackieren lightbox[mod1]Alle Komponenten fertig zum lackieren

 

 Grundierung aufgetragen lightbox[mod1] Grundierung aufgetragen Grundlackierung mit Dessert Yellow lightbox[mod1]Grundlackierung mit Dessert Yellow Das Rohr und die Lafette lightbox[mod1]Das Rohr und die Lafette

Die einzelnen Baugruppen habe ich mit Vallejo Primer behandelt. Da Revell die Teile alle in einem Beigen Plastik gespritzt hat ist aus meiner Sicht eine Vorbehandlung mit einer Grundierung unumgänglich wenn man später nicht feststellen möchte das man Ecken vergessen hat zu lackieren.

Ich nutze schon seit einiger Zeit die Primer von Vallejo in den Farben Weiss, Grau und Schwarz. Hier kam Grau und Schwarz für die Vorschattierung zur Anwendung. Dieses Vorgehen hat sich bei mir schon fast zum Standard entwickelt und gibt mir so mehr Kontrolle über die Farbeffekte. 

Nach einem Tag durchtrocknen habe ich einen lasierenden Auftrag mit Dessert Yellow von Tamiya gespritzt. Dieser habe ich leicht aufgehellt um den Massstabseffekt zu kompensieren.

Ich wollte den Mörser ein wenig interessanter gestalten und habe die Lafette mit Rohr mit einer Fleckentarnung versehen. Durch diese unterschiedliche Lackierung will ich ein im Feld zusammengestellten Geschütz zeigen. Die Flecken sind Freihand mit meiner Infinity und 1bar Druck ganz nah am Modell gespritzt.